Benchmark Email Marketing 2020

Laut der aktuellen Studie von absolit – den E-Mail-Marketing Benchmarks 2020 – nutzen knapp 95 Prozent der Unternehmen im deutschsprachigen Raum Email Marketing. 20 Prozent verarbeiten Kundendaten aber immer noch nicht DSGVO-konform – und riskieren damit hohe Bußgelder.

Die meisten Unternehmen nutzen sie, doch kaum eines spricht darüber: Nach wie vor ist die Email eines der meist genutzten Mittel, um Marketingzwecke in Unternehmen zu realisieren. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „E-Mail-Marketing Benchmarks 2020“, die in Zusammenarbeit zwischen dem DDV Deutscher Dialogmarketing Verband e.V. sowie absolit Dr. Schwarz Consulting entstanden ist. Der Benchmark Email Marketing untersucht 150 Kennzahlen im Bereich Email Marketing bei mehr als 5.000 Unternehmen aus neun Branchen im deutschsprachigen Raum.

 

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Benchmark Email Marketing: Email Marketing steht hoch im Kurs

Die Ergebnisse der Studie machen deutlich, welche Relevanz Email Marketing hat:

  • 60 Prozent der Unternehmen arbeiten mit einem professionellen Versandsystem, was gegenüber der Studie aus dem Jahr 2019 einem Anstieg von dreizehn Prozent entspricht.
  • Einen besonders großen Sprung haben hier B2B-Unternehmen gemacht – nämlich von 25 auf 33 Prozent.
  • Verglichen mit anderen Branchen, die professionelle Email Marketing Software nutzen, hinkt der B2B allerdings hinterher. 50 Prozent der Befragten nutzen einen zertifizierten Mailserver, um Emails zu versenden (2019: 43 Prozent).
  • Allerdings verarbeiten erst 80 Prozent der Unternehmen Kundendaten sicher und DSGVO-konform. Angesichts der Tatsache, dass die EU-Datenschutzgrundverordnung bereits am 25. Mai 2018 wirksam geworden ist und bei Nichtbeachtung Bußgelder in Millionenhöhe drohen, geht ein Fünftel der befragten B2B-Unternehmen ein unnötiges Risiko ein.

EUGH Cookie-Urteil wird nicht umgesetzt

Darüber hinaus gibt es eine weitere besorgniserregende Erkenntnis: Nur drei Prozent der befragten Unternehmen geben Interessenten die Möglichkeit, dem Tracking des Nutzerverhaltens zu widersprechen. Dabei ist beispielsweise das Cookie-Urteil des EuGH vom 1. Oktober 2019 eindeutig: Es ist untersagt, die Einwilligung für das Setzen von Cookies voreinzustellen. Nutzer müssen dem Tracking durch Cookies also ausdrücklich zustimmen (Opt-in), die mögliche Einwilligung darf nicht durch ein bereits gesetztes Häkchen vorausgefüllt sein. Nichtsdestotrotz ist zu erkennen, dass sich Email-Marketing technologisch stark verbessert hat (Durchschnittsindex von 62). Einer der Gründe ist sicherlich darin zu sehen, dass immer mehr Unternehmen professionelle und zertifizierte Versandlösungen einsetzen.

Handel erfolgreichste Branche im E-Mail-Marketing

Der Bereich Retail bleibt dem Benchmark Email Marketing zufolge weiterhin Spitzenreiter in Sachen Email Marketing.

  • Der durchschnittliche Email-Index von 68 zeigt, dass sich der Handel im Vergleich zu acht weiteren untersuchten Branchen (Touristik, Medien & Bildung, Marken-Hersteller, Finanz & Versicherung, Beratung & IT, Gesundheit, Energie & Stadtwerke sowie B2B-Unternehmen) an die Spitze setzen konnte.
  • Mit einem Email-Index von 42 liegt der Maschinenbau beispielsweise weit hinter dem Handel zurück.
  • Ähnlich sieht es bei Banken (44) und der Energiewirtschaft (43) aus.
  • Dahinter folgen Automobilzulieferer mit einem Email-Index von 37.

Digitale Touchpoints im E-Mail-Marketing nutzen

Egal, welcher Kanal oder welcher Touchpoint: Der digitale Kundendialog ist für viele Unternehmen unverzichtbar. Chatbot, Email, eigene Website oder Social Media – es gibt verschiedenste Möglichkeiten, mit Interessenten und Kunden in Austausch zu treten. Unternehmen müssen Adressaten genau dort abholen, wo sie sich im Verlauf ihrer Customer Journey gerade befinden. Schließlich möchte kein Interessent die Katze im Sack kaufen. Deshalb weist der Benchmark Email Marketing darauf hin, wie wichtig es ist, Interessenten bereits vor der Newsletter-Anmeldung darüber aufzuklären, was sie erwartet, wenn sie sich registrieren. 42 Prozent der Unternehmen klären nicht über die Vorteile der Newsletter-Anmeldung auf. Jede fünfte Firma erklärt zudem nicht, in welcher Frequenz sie Newsletter versendet.

Benchmark Email Marketing: Energieversorger machen großen Sprung

Ebenso wichtig ist, neue Interessenten und Leser nach der Anmeldung willkommen zu heißen. Professionelles Onboarding ist ein Thema, das oft besprochen, aber in der Praxis bisher nicht flächendeckend umgesetzt wird. Der Email Marketing Benchmark 2020 zeigt, dass vor allem Unternehmen aus der Energie- und Gesundheitsbranche hier einen großen Schritt in die richtige Richtung gemacht haben: Immerhin 17 Prozent (2019: 10 Prozent) versenden eine Willkommens-Email an neue Abonnenten.

Email Marketing zur Leadgenerierung

Viele Unternehmen haben in Sachen Leadgenerierung über digitale Kanäle noch großes Potenzial. Obwohl Newsletter breit etabliert sind, teilen Unternehmen diese teilweise nur mit Bestandskunden und nutzen sie nicht dazu, neue Leads zu generieren. Einen großen Sprung haben hier Unternehmen in der Beratungs-, IT- und Energiebranche gemacht: 54 Prozent (Vorjahr: 46 Prozent) versuchen, neue Interessenten über einen Newsletter zu gewinnen.

Anzahl der monatlichen Email Newsletter variiert

Eine Frage, die sich Unternehmen unterschiedlichster Branchen immer wieder stellen, ist: Wie oft sollen wir unseren Newsletter versenden? Der Benchmark Email Marketing zeigt, dass die Firmen dies sehr unterschiedlich beantworten. Dabei gehört die Versandfrequenz neben Targeting und Relevanz zu den drei wichtigsten Kriterien, damit Leser eine Email wahrnehmen. Aus den Ergebnissen der Studie lässt sich ein klarer Trend ableiten: Während Händler durchschnittlich zwei Emails pro Woche versenden, verschicken B2B-Unternehmen oder Unternehmen aus der Energiebranche nur monatlich oder noch seltener Emails. Damit lassen sie Potenzial, etwa zur Umsatzentwicklung durch Lead Nurturing, liegen.

Newsletter-Frequenz-Benchmark-Email-Marketing

Rechtssicheres Email Marketing

Der Benchmark Email Marketing zeigt: Viele Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen haben hinsichtlich des rechtskonformen Versendens von Emails noch Nachholbedarf. Mit Evalanche können Unternehmen diesbezüglich ganz unbesorgt sein. Denn die Software bietet zum Beispiel vorkonfigurierte Webformulare, um Adressen DSGVO-konform zu generieren. Ebenso unterstützt die Lösung nicht nur ein rechtssicheres Double-Opt-in-Verfahren, sie gestattet Newsletter-Empfängern auch, sich unkompliziert auszutragen. Zudem können Unternehmen das Lese- und Klickverhalten rechtskonform tracken. Genauso wichtig ist es, Newsletter Abonnenten rechtskonform zu gewinnen. SC-Networks, Hersteller von Evalanche, erfüllt alle der von der DSGVO vorgeschriebenen Pflichten eines Auftragsverarbeiters:

  • Anlegen eines Verzeichnisses, das alle Datenverarbeitungsvorgänge protokolliert,
  • TSL-Verschlüsselung, um sicher zu kommunizieren,
  • Daten-Hosting, denn SC-Networks hostet alle Daten ausschließlich in deutschen Rechenzentren.

Auch hinsichtlich der sensiblen Cookie-Thematik gewährleistet SC-Networks die notwendige Sicherheit und informiert jeden Nutzer in der Datenschutzerklärung umfassend über Cookies. Zudem erhält jeder Kunde, der mit Evalanche arbeitet, ein ausführliches Dokument, in dem detailliert beschrieben ist, wie das Unternehmen personenbezogene Daten verarbeitet.

E-Mail-Marketing Benchmark: Nachholbedarf in Sachen DSGVO

Auch wenn die DSGVO inzwischen schon fast zwei Jahre gültig ist, gibt es noch immer Unternehmen, die nicht rechtskonform arbeiten. Diese Situation sollten Unternehmen aber keineswegs entspannt sehen. Laut Handelsblatt ist die Anzahl der Bußgelder im Jahr 2019 drastisch gestiegen – 187 Bußgelder (im Jahr 2018 noch 40) wurden auf Basis der DSGVO ausgesprochen. Es gilt also, sich in Sachen Rechtskonformität fit zu machen. Insbesondere B2B-Unternehmen haben zudem beim Email Marketing noch Potenzial, das es auszuschöpfen gilt. Eines steht fest: Mit Evalanche sind Unternehmen in Sachen Email Marketing, Lead Management und Marketing Automation bestens aufgestellt.

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Bildnachweis Titelbild und Beitragsbilder: © absolit Dr. Schwarz Consulting

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Über den Autor:
Barbara Marx

Barbara Marx ist Junior Digital Marketing Managerin bei SC-Networks und hat in München Tourismusmanagement, mit Schwerpunkt Digital Marketing, studiert. Bei SC-Networks ist sie für die Newslettererstellung und -planung zuständig unterstützt unter anderem bei der Redaktion des Blogs sowie bei der Optimierung verschiedener Online Marketing Maßnahmen und Prozesse.

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